Ein Quotenvergleich stellt für dieselbe Wette die Preise mehrerer Buchmacher nebeneinander und nimmt den höchsten. Hier gilt das nur für legale Anbieter mit deutscher GGL-Erlaubnis. Die Tafel oben nennt pro Ausgang die höchste Quote, den Anbieter dahinter und den Zeitpunkt des Datenabgleichs, daneben läuft der Quotenverlauf als Kurve.
Am Beispiel Bayern gegen Leipzig (Bundesliga, Samstag, 17.10.2026, 18:30 Uhr) stand die Bestquote am 14.10.2026 um 10:49 Uhr bei 1,25 auf den Heimsieg, bei 8,20 auf das Unentschieden und bei 9,50 auf den Auswärtssieg. Alle Rechnungen unten verwenden genau diese Werte.
| Kennzahl | Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
| Bestquote Heimsieg | 1,25 (bwin) | Winamax zahlt mit 1,21 gut 3 % weniger aus |
| Bestquote Unentschieden | 8,20 (Tipico) | gegenüber 7,00 bei bet365 zahlt sie 17,1 % mehr aus |
| Bestquote Auswärtssieg | 9,50 (bet365) | Winamax bietet hier 8,50 |
| Summe der Wahrscheinlichkeiten | 102,7 % | die Marge der besten Linie: 2,7 Prozentpunkte |
| Wettsteuer | 5,3 % | auf jede Wette, je nach Anbieter vom Einsatz oder Gewinn |
Beste Quoten für Bayern gegen Leipzig: Wer liegt bei welchem Ausgang vorn?
Vier der fünf Anbieter, deren Preise wir erfassen, haben für diese Partie geliefert: bet365, bwin, Tipico und Winamax. Interwetten fehlt bei diesem Spiel. Die Tabelle zeigt ihre Preise nebeneinander, die jeweils höchste Quote steht fett.
| Anbieter | Heimsieg | Unentschieden | Auswärtssieg |
|---|---|---|---|
| bet365 | 1,22 | 7,00 | 9,50 |
| bwin | 1,25 | 7,25 | 8,75 |
| Tipico | 1,22 | 8,20 | 9,00 |
| Winamax | 1,21 | 8,00 | 8,50 |
| Interwetten | – | – | – |
Stand 14.10.2026, 10:49 Uhr, Quoten vor Steuer. Auffällig ist die Verteilung: Jeder der drei Ausgänge hat einen anderen Bestanbieter. Kein einzelner Anbieter liegt überall vorn, und jeder der vier liegt bei mindestens zwei Ausgängen unter der Bestquote. Wer nur ein Konto nutzt, zahlt bei diesem Spiel also fast zwangsläufig einen Aufschlag.
Das heißt nicht, dass bwin, Tipico oder bet365 grundsätzlich die besten Preise machen. Beim nächsten Spiel kann die Reihenfolge eine andere sein. Deshalb rechnet die Tafel pro Partie und pro Ausgang neu, und deshalb ist ein Wettquoten Vergleich nur so aktuell wie sein Zeitstempel.
Warum gehören in den Quotenvergleich nur legale Anbieter?
Weil eine höhere Zahl nur dann ein besserer Preis ist, wenn Sie auch bekommen, was dahintersteht. Ein Anbieter ohne deutsche Erlaubnis kann eine großzügigere Quote auf die Seite stellen, ohne dass Sie sich auf irgendeine der hiesigen Schutzregeln berufen können. Beim Wettquoten Vergleich auf dieser Seite fließen deshalb nur Anbieter ein, die auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder stehen. Die aktuelle Liste führt die GGL auf ihrer Website.
Drei Dinge unterscheiden einen legalen Anbieter im Alltag von einem nicht erlaubten:
- Lizenz nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021): Die GGL führt die Whitelist, Sie können jeden Namen dort selbst nachschlagen.
- Sperrabfrage über OASIS: Vor einer Wette prüft der Anbieter, ob Sie im Spielersperrsystem eingetragen sind. Wer sich selbst gesperrt hat, kann dann nicht wetten.
- Feste Regeln für Limits und Steuer: Das Einzahlungslimit liegt bei 1.000 Euro im Monat, auf jede Wette fallen 5,3 Prozent Wettsteuer an.
Gerade der zweite Punkt wird gern als lästig empfunden und ist der Grund, warum manche zu Anbietern ohne Anbindung schielen. Wie das ausgeht und warum auch ein hoher Preis dort nichts wert ist, steht auf der Seite zu Wettanbietern ohne OASIS. Eine Übersicht der erlaubten Buchmacher mit Einzeltests finden Sie unter Wettanbieter.
Was bringt ein Quotenunterschied in Euro?
Ein Beispiel mit rundem Einsatz. Sie setzen 10 Euro auf denselben Ausgang, einmal zur Quote 1,95, einmal zur Quote 2,05. Der Unterschied von 0,10 sieht klein aus.
| Quote 1,95 | Quote 2,05 | |
|---|---|---|
| Einsatz | 10,00 € | 10,00 € |
| Auszahlung bei Treffer | 19,50 € | 20,50 € |
| Reingewinn bei Treffer | 9,50 € | 10,50 € |
| Differenz | +1,00 € |
Die Auszahlung steigt um 5,1 Prozent, der Reingewinn um 10,5 Prozent, weil der Einsatz in beiden Fällen gleich bleibt. Verlieren Sie die Wette, sind es hier wie dort 10 Euro. Der bessere Preis erhöht also nicht die Trefferchance, er macht jeden Treffer mehr wert. Bei 40 gewonnenen Wetten dieser Art summiert sich der Unterschied auf 40 Euro.
Mit den Zahlen von oben sieht es so aus: Auf das Unentschieden zahlen 10 Euro bei Tipico 82,00 Euro, bei bet365 70,00 Euro, ein Abstand von 12,00 Euro oder 17,1 Prozent. Auf den Heimsieg sind es bei bwin 12,50 Euro und bei Winamax 12,10 Euro, also nur 0,40 Euro Differenz. Bei hohen Quoten ist der Quotenvergleich deutlich mehr wert als bei niedrigen, auch wenn die Prozentsätze in der Tabelle unscheinbar wirken.
Wie entsteht die Marge und wie rechnen Sie sie nach?
Jede Quote enthält eine Wahrscheinlichkeit, die der Buchmacher dem Ausgang beimisst. Aus der Summe aller Ausgänge liest man ab, was er für sich behält: Wäre der Markt völlig fair, ergäben die drei Ausgänge eines Fußballspiels genau 100 Prozent. Jeder Wert darüber ist der Preis, den Sie für das Angebot zahlen, also das Einkommen des Buchmachers vor Steuer. In der Wettschule heißt das auch Quotenschlüssel. So rechnen Sie es nach:
- Teilen Sie 1 durch jede Quote. Das ergibt die implizite Wahrscheinlichkeit des Ausgangs.
- Addieren Sie die Werte aller drei Ausgänge.
- Ziehen Sie 100 Prozent ab, der Rest ist die Marge.
- Teilen Sie 100 durch die Summe, das ergibt die Auszahlungsquote, auch Quotenschlüssel genannt.
Für die Bestquoten von Bayern gegen Leipzig: 1 ÷ 1,25 = 80,0 Prozent, 1 ÷ 8,20 = 12,2 Prozent, 1 ÷ 9,50 = 10,5 Prozent. Zusammen sind das 102,7 Prozent (genau: 102,72), die Marge beträgt also 2,7 Prozentpunkte und die Auszahlungsquote 97,4 Prozent. Dieselbe Rechnung für jeden Anbieter einzeln:
| Anbieter | Heim | Remis | Auswärts | Summe | Auszahlungsquote |
|---|---|---|---|---|---|
| bet365 | 82,0 % | 14,3 % | 10,5 % | 106,8 % | 93,7 % |
| bwin | 80,0 % | 13,8 % | 11,4 % | 105,2 % | 95,0 % |
| Tipico | 82,0 % | 12,2 % | 11,1 % | 105,3 % | 95,0 % |
| Winamax | 82,6 % | 12,5 % | 11,8 % | 106,9 % | 93,5 % |
| Beste Linie | 80,0 % | 12,2 % | 10,5 % | 102,7 % | 97,4 % |
Rechnen Sie die Marge heraus, sehen Sie, was der Markt tatsächlich erwartet: Teilen Sie jeden Wert durch die Summe, also 80,0 ÷ 102,7 und so weiter. Daraus werden 77,9 Prozent für Bayern, 11,9 für ein Unentschieden und 10,2 für Leipzig. Zum Vergleich: Nach unseren Spieldaten steht Bayern in der Bundesliga auf Platz 3 mit 11 Punkten aus 5 Spielen, Leipzig auf Platz 5 mit 9 Punkten. Der Markt sieht den Heimsieg also als deutlich wahrscheinlicher an, als es der Tabellenabstand allein vermuten ließe.
Ein einzelner Anbieter verlangt bei diesem Spiel zwischen 5,2 und 6,9 Prozentpunkten Marge. Die Linie aus den jeweils besten Preisen kommt mit 2,7 aus. Sie ist allerdings nichts, was Sie bei einem Buchmacher in einem Rutsch wetten können, denn die drei Preise liegen bei drei verschiedenen Konten. Einen Ausgang davon bekommen Sie bei jedem, die Linie als Ganzes nirgends. Wie man Quoten grundsätzlich liest, erklärt die Wettschule.
Kann die Bestquoten-Linie unter 100 Prozent liegen?
Rechnerisch ja, und genau das macht sie interessant. Sie setzt sich aus Preisen verschiedener Buchmacher zusammen, und jeder von ihnen kalkuliert seine eigene Marge. Ist ein Anbieter bei einem Ausgang deutlich großzügiger als die anderen, kann die Summe der besten Preise unter jede Einzelsumme fallen. Hier ist es so: 102,7 Prozent gegen mindestens 105,2 bei den einzelnen Anbietern.
Unter 100 Prozent läge die Linie, wenn die besten Preise zusammen mehr als den Einsatz zurückzahlen würden, wie man ihn auf alle Ausgänge verteilt. Das nennt man Arbitrage. Bei Bayern gegen Leipzig ist es nicht der Fall, es fehlen 2,7 Prozentpunkte. Und selbst eine Linie von 99 Prozent wäre nach Abzug der Wettsteuer keine mehr, dazu gleich mehr.
Zwei Gründe sprechen dafür, einer scheinbar unter 100 liegenden Linie zu misstrauen. Der erste ist das Alter der Daten: Die Quote, die Sie gerade sehen, ist die vom Zeitpunkt des Abgleichs, und eine auffällige Abweichung wird üblicherweise schnell nachgezogen. Der zweite ist, dass die Quoten auf zwei Nachkommastellen gerundet sind und einzelne Anbieter für einzelne Märkte nichts liefern. Das Ziel der Tafel ist der bessere Preis für einen Tipp, den Sie ohnehin abgeben möchten, nicht ein Rechentrick.
Wie wirkt die Wettsteuer von 5,3 Prozent auf den Quotenvergleich?
Alle Quoten auf dieser Seite sind Quoten vor Steuer. Die Wettsteuer ist im Rennwett- und Lotteriegesetz geregelt und beträgt 5,3 Prozent. Die Anbieter gehen unterschiedlich damit um: Manche ziehen sie vom Einsatz ab, manche vom Gewinn, und einige wie NEO.bet tragen sie nach eigener Angabe selbst. Das Modell steht in den Tests der Wettanbieter und im Vergleich der Anbieter ohne Steuer.
Wird die Steuer vom Einsatz abgezogen, rechnet die Wette mit 9,47 statt mit 10,00 Euro. Das Beispiel von oben sieht dann so aus:
| 10 € Einsatz, Steuer vom Einsatz | Quote 1,95 | Quote 2,05 |
|---|---|---|
| Wettsteuer 5,3 % | 0,53 € | 0,53 € |
| Wirksamer Einsatz | 9,47 € | 9,47 € |
| Auszahlung bei Treffer (gerundet) | 18,47 € | 19,41 € |
| Wirksame Quote (Quote × 0,947) | 1,85 | 1,94 |
Die Differenz schrumpft von 1,00 auf rund 0,95 Euro. Wichtiger ist die Umkehrung: Eine Quote von 2,05 mit Steuerabzug vom Einsatz wirkt wie 1,94. Trägt ein anderer Anbieter die Steuer selbst und bietet 1,95, ist er in der Praxis die bessere Wahl, obwohl seine Zahl kleiner ist. Vergleichen Sie deshalb nie nur die Quote, sondern die Quote nach Steuerbehandlung.
Zieht ein Anbieter die Steuer stattdessen vom Gewinn ab oder trägt er sie selbst, sieht die Rechnung anders aus, und die Zahl in der Tabelle gilt nicht. Welches Modell ein Anbieter nutzt, steht in dessen Geschäftsbedingungen, und es lohnt sich, das vor der ersten Wette zu lesen. Für den Quotenvergleich heißt das: Die Rangfolge der Anbieter kann sich verschieben, sobald die Steuer eingerechnet ist.
Auch die Bestquoten-Linie von 102,7 Prozent ändert sich: Bei Steuerabzug vom Einsatz sind es 102,7 ÷ 0,947 = 108,5 Prozent. Um nach Steuer unter 100 zu kommen, müsste die Linie vor Steuer unter 94,7 Prozent liegen. Das erklärt, warum Arbitrage in einem Markt mit dieser Steuer praktisch keine Rolle spielt.
Was sagt der Quotenverlauf und was nicht?
Die Kurve neben der Tafel zeigt, wie sich die Bestquote eines Spiels über die erfassten Abgleiche verändert. Eine fallende Linie bedeutet: Der Markt hält den Ausgang für wahrscheinlicher als vorher. Eine steigende bedeutet das Gegenteil. Weil die drei Ausgänge einer Partie zusammen eine feste Wahrscheinlichkeitsmenge teilen, bewegen sie sich meist gegenläufig.
Lesen Sie die Kurve von links nach rechts: Die Zeit läuft zum Anpfiff hin, die Höhe ist der Preis. Ein einzelner Punkt sagt nur, was gerade geboten wird. Erst mehrere Punkte zeigen eine Richtung, und je weniger Abgleiche vorliegen, desto vorsichtiger sollten Sie sie deuten.
Hinter einer Bewegung stecken im Wesentlichen zwei Auslöser. Der erste sind Teamnachrichten: eine Verletzung, eine Sperre, eine überraschende Aufstellung. Der zweite ist der Geldfluss. Setzen viele auf einen Ausgang, senkt der Buchmacher dessen Quote, um sein Risiko auszugleichen.
| Beobachtung | Mögliche Lesart | Was daraus nicht folgt |
|---|---|---|
| Quote fällt über mehrere Tage | Geld oder Nachrichten stützen den Ausgang | dass er eintritt |
| Sprung kurz vor Anpfiff | Aufstellung ist bekannt geworden | dass Sie den Grund kennen |
| Nur ein Anbieter bewegt sich | Eigene Einschätzung oder Risikosteuerung | dass der ganze Markt so denkt |
| Kurve ist flach | Es kam wenig Neues hinzu | dass der Preis richtig ist |
Ein Beispiel aus den eigenen Daten zeigt die Tücke. Bei Bayern gegen Leipzig stieg die Bestquote auf das Unentschieden zwischen zwei Abgleichen am 14.10.2026 von 7,25 auf 8,20. Der erste Wert ist der Preis von bwin, der zweite der von Tipico. Die Kurve eines Bestpreises kann also springen, weil ein anderer Anbieter vorn liegt, ohne dass sich eine Einschätzung geändert hat. Sehen Sie deshalb auf die Preise der einzelnen Anbieter in der Tabelle, bevor Sie eine Bewegung deuten.
Eine Hilfe zum Einordnen ist die Quote unmittelbar vor Anpfiff, die Closing Line. Sie gilt vielen als beste verfügbare Schätzung, weil bis dahin alle Informationen eingeflossen sind. Der Quotenverlauf ersetzt trotzdem keine eigene Einschätzung, und eine Kurve ist kein Tipp. Für eine datenbasierte Einordnung einzelner Spiele gibt es die Wett-Tipps.
Lohnt der Quotenvergleich auch bei Toren und „Beide Teams treffen“?
Dort, wo mehrere Anbieter denselben Markt liefern, ja. Bei Bayern gegen Leipzig kam der Markt Über/Unter 2,5 Tore und „Beide Teams treffen“ am 14.10.2026 aber nur von bet365. Ein Vergleich ist damit nicht möglich, wohl aber eine Margenrechnung für diesen einen Anbieter.
| Markt (bet365) | Quoten | Summe | Marge |
|---|---|---|---|
| Über / Unter 2,5 Tore | 1,14 / 5,50 | 105,9 % | 5,9 Punkte |
| Beide Teams treffen: Ja / Nein | 1,36 / 3,00 | 106,9 % | 6,9 Punkte |
Bei zwei Ausgängen rechnen Sie wie bei drei, nur mit zwei Summanden: 1 ÷ 1,14 sind 87,7 Prozent, 1 ÷ 5,50 sind 18,2 Prozent. Dass der Anbieter hier mehr einbehält als in der besten Linie des Ergebnismarkts, überrascht nicht, denn dort stehen drei Anbieter im Wettbewerb und hier einer. Die Zahl ist ein Hinweis darauf, wie viel der Vergleich bringen kann, sobald ein zweiter Anbieter liefert.
Wann sollten Sie die Quote prüfen: früh oder kurz vor Anpfiff?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht, und wir geben keine. Frühe Quoten reagieren noch nicht auf Aufstellungen, späte schon. Ob das für Sie ein Vor- oder ein Nachteil ist, hängt davon ab, worauf Ihre Einschätzung beruht. Wer die Aufstellung abwartet, wettet auf besserer Informationsgrundlage und zahlt den Preis, den der Markt dann verlangt. Wer früh wettet, nimmt die Unsicherheit in Kauf und sieht dafür den Preis vor der Reaktion auf neue Nachrichten.
Unabhängig vom Zeitpunkt bleibt ein Punkt gleich: Entscheidend ist der Preis in dem Moment, in dem Sie die Wette platzieren. Der Zeitstempel der Tafel sagt Ihnen, wie alt die Vergleichszahl ist, und der Anbieter zeigt Ihnen, was heute gilt. Weichen beide voneinander ab, gilt die Zahl des Anbieters. Mehr zur Einordnung von Quoten finden Sie in den Bundesliga-Tipps.
Wie vergleichen Sie Quoten in fünf Schritten?
- Prüfen Sie, ob der Anbieter auf der GGL-Whitelist steht, bevor Sie sich für ihn interessieren.
- Lesen Sie auf der Tafel die Bestquote für Ihren Ausgang ab und notieren Sie den Zeitstempel.
- Gleichen Sie die Quote beim Anbieter selbst ab, denn zwischen Datenabgleich und Ihrer Wette können Stunden liegen.
- Prüfen Sie die Steuerbehandlung des Anbieters und rechnen Sie, falls nötig, die wirksame Quote aus (Quote × 0,947).
- Legen Sie den Einsatz fest, den Sie auch verlieren können, und setzen Sie nicht höher, weil die Quote gerade besser aussieht.
Der letzte Schritt hat mit Mathematik nichts zu tun und ist trotzdem der wichtigste. Ein besserer Preis verändert den Wert einer Wette, nicht das Risiko, sie zu verlieren. Wer sich bei den Einsätzen unsicher ist, findet Hilfe unter verantwortungsvolles Spielen.
Wie sind die Zahlen dieser Seite entstanden?
Die Tafel erfasst für kommende Spiele die Quoten von fünf Anbietern: bet365, bwin, Interwetten, Tipico und Winamax. Pro Ausgang nehmen wir den höchsten Wert und nennen den Anbieter dazu. Die Daten werden täglich abgeglichen, der Zeitpunkt steht an jeder Tafel. Den Quotenverlauf bauen wir aus den gespeicherten Abgleichen, bei jungen Spielen sind das nur wenige Punkte.
Die Methode hat Grenzen, die Sie kennen sollten:
- Nicht jeder Anbieter liefert jeden Markt. Bei Bayern gegen Leipzig kamen Über/Unter-Tore und „Beide Teams treffen“ nur von bet365, Interwetten lieferte für dieses Spiel gar nichts.
- Die Whitelist der GGL enthält mehr Anbieter als diese fünf, die Tafel ist also keine Vollerhebung des Marktes.
- Alle Quoten sind Quoten vor Steuer, die Wettsteuer von 5,3 Prozent kommt je nach Anbieter obendrauf.
- Zwischen Abgleich und Anpfiff können sich Quoten ändern, die endgültigen Preise zeigt nur der Anbieter selbst.
Bleibt eine Lücke offen, bleibt sie leer: Liefert kein Anbieter einen Preis für einen Markt, zeigen wir keinen.